Nov 20

Wir können uns glücklich schätzen jetzt auch DEUTER zu unseren Partnern zählen zu dürfen, die uns mit hochqualitativen Outdoorprodukten unterstützen, auf die wir vertrauen.

Mar 28

Die Bilder sind ja quasi selbstredend …

Mar 14

Mar 12

Mar 05

Mar 04

Die Welt fernab von markierten Pisten zu entdecken ist mit das Höchste.

Blauer Himmel so weit das Auge reicht, Schnee bis ins Tal: so präsentierte sich das Gebiet unterhalb des Oberalpstock am frühen Morgen. Rauf auf den Berg und die ersten Kurven in den Schnee zaubern. Der Vormittag wurde intensiv damit verbracht, an der Grundposition auf dem Ski zu arbeiten. Ohne die geht im Gelände nichts. Am Nachmittag widmeten wir uns der LVS Suche (Lawinenverschüttetensuche). Diese ist beim Freeriden genauso elementar wie die Skitechnik. Das
Prinzip der Feldlinien verstehen und der richtige Umgang mit dem LVS Gerät sind im Ernstfall die einzige Möglichkeit, seinen Kameraden in Not zu helfen. Wissbegierig wurde hinterfragt, voller Konzentration geübt bis die Sonne schon tief unten war.

Freeride Disentis 3000

Am folgenden Tag – Sonne pur. Super skimotiviert wurde weiter an der Technik gefeilt. Kurze, mittlere Radien, wann wie wo belasten — all das soll auf den zwei Brettern erfahren werden. Von der Piste ins Gelände, nach soviel Input waren alle heiß, das Gelernte endlich abseits der Piste umzusetzen. Jedem Einzelnen stand die Freude ins Gesicht geschrieben fernab der gebügelten Bahnen Ski zu fahren. Rauf-runter, Technik Übungen bringen Vertrauen in die eigene Skitechnik; so vergehen die Stunden wie im Flug. Vom leichten ins schwere Gelände, was auf der Piste schon fast spielerisch von der Hand geht, ist im Backcountry noch harte Arbeit. Es ist eine Freude mit einer so motivierten Gruppe Zeit am Berg verbringen zu dürfen, persönliche Fortschritte waren bei allen deutlich sichtbar. Was vor zwei Tagen noch weit am Skifahrhorizont war, wird jetzt unter die Bretter genommen. Val Segnas, wir kommen. Lawinenlagebericht lesen und interpretieren gehört ebenfalls zum Basiswissen jeden Freeriders. Wo steht was? Worauf muss ich achten? Was ist wirklich wichtig für mich als Freerider. Was will er mit diesem oder jenem Wortlauf ausdrücken? So viele Fragen die beantwortet werden wollen. Nehmt Euch die Zeit ihn zu lesen, er kann Euch bei Entscheidungen helfen. Von der Theorie wieder in die Praxis…… Stecken weg. aktiv Skifahren, Bewegungen aus den Beinen initiieren. Fahrt mutig, denn das Gelände schenkt Euch nichts. Die Bedingungen waren bestens für ausgedehnte Trainig-Runs im Gelände. In den schattseitigen Hängen gab es noch fast frischen Pulver, wohingegen es in der Sonne schon firnig geworden ist. Hart aber fair könnte man die Schneeverhältnisse bezeichnen. Für jeden was dabei.

Die Zeit verging rasant und so stand schon der vierte Tag an. Drei Tage wurde fleißig trainiert, geschwitzt und Wissen aufgenommen. Jetzt ging es zum letzten Ritt. Mit einer topographischen Karte ging’s los um sich einen Überblick über unser Vorhaben zu verschaffen. Im Val Acletta gibt es unzählige Runs, die begeistern. Nachdem wir wussten, wo es lang geht, stand dem Erlebnis nichts mehr im Weg. Von knapp 2900 Metern bis auf 1200 vor atemberaubender Bergkulisse durchs
Backcounty zu fahren zauberte jedem ein breites Grinsen auf die Lippen. Wer hätte das gedacht: die eigene Skitechnik so verbessert um solche Abfahrten genießen zu können.

Freeride Technik Basis Camp Disentis. Ihr habt Euch einen super Grundstock rund um das Thema Freeride gelegt um viele weitere super Erlebnisse auf verschneiten Bergen zu haben. Riesen Lob noch einmal an Euch für Eure große Motivation und die Umsetzung im Schnee. Es waren wirklich feine Tage!

Großes Dankeschön auch an das Hotel Montana für die hohe Gastfreundschaft und die familiäre Atmosphäre.

Wir wünschen Euch allen noch super Tage im Schnee. Schee wars.

Euer Schneestolz Team

Feb 15

Traumhaftes Wetter, geniale Bedingungen für unsere Zwecke mit nahezu allen Schneeverhältnissen durften wir beim Safety Camp in Fieberbrunn vorfinden. Von sonnenverbratenen Südhängen über feine Powderlines im nördlichen Sektor und verspielten Treeruns war alles dabei um auch dem eigentlichen Fahren der jeweiligen Schneegleitsportgeräte genügend Aufmerksamkeit zu widmen.

Zwei Tage gepackt mit Input über Interpretation des Lawinenlageberichts, Risikomanagement, Hangbeurteilung,  taktisches ausklügeln der besten Lines und Verschüttetenbergung mit erster Hilfe am Berg. Neben dem Einzel- und Gruppentraining mit dem LVS ( Lawinenverschüttetensuchgerät ) Schaufel und Sonde nutzten wir die Zeit am Berg ebenso für ein Paar interessante Einblicke in den Schneedeckenaufbau anhand einiger Schneeprofile verschiedener Hangexpositionen.

Selbstverständlich konnten wir es uns nicht verkneifen zwischendurch den ein oder anderen Run nach dem grünen Licht der Reduktionsmethode zu zelebrieren …

Feb 10

… it´s a beauty.

… warum wir lieben was wir lieben.

Jan 18

„Was, Du willst Telemarken? Mit Deinem Knie?“      …..  Ja, genau das will ich !!

Zwei Kreuzbandrissen sei Dank fährt seit Jahren bei jedem Skitag die Angst umʼs Knie mit, mal mehr, mal weniger. Natürlich bin ich da hellhörig geworden, als mir der Wolfi bei einer Tasse Glühwein mit leuchtenden Augen vom Telemarken erzählt hat: „Stephi, das musst Du unbedingt probieren, das ist das Beste, was Du für Dein Knie machen kannst!” Gesagt, getan: Ein paar Tage später stehe ich gestiefelt und gespornt oben an der Stümpflingbahn am Spitzingsee und lausche aufmerksam den Ausführungen meines Telemarklehrers Eric. Was bei ihm nach locker flockig „Free your heel” aussieht, erinnert bei mir anfangs eher an „aus der Bahn, Kartoffelschmarrn”: die Arme rudern in der Luft, der Oberkörper rotiert grundsätzlich in jeder Kurve um die eigene Achse und die Ski sind irgendwo dazwischen.
Um so erstaunter bin ich, als ich nach einer Weile spüre, wie mit ein wenig Konzentration und Körperspannung auch die Kontrolle zurückkommt. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und etwas wackelig fühlt sich das Ganze nach wie vor an. Aber mit jeder Abfahrt wird mein Gefühl für den Ski, den Untergrund, die Bewegung besser.

Das Tempo wird schneller, der Stand stabiler und das Glücksgefühl mit jeder Kurve größer. Und auf einmal merke ich, dass ich immer weniger denke und immer mehr fahre. Das Kopfkino gibt Ruhe, Freude breitet sich aus, purer Genuss.

Mein Fazit nach vier Tagen Telemark Crashkurs: Nochmal bitte, denn es war einfach großartig!

Und mein Knie? Dem gehtʼs prächtig, so gut wie schon lange nicht mehr. Da hatte er
Recht, der Wolfi.

Vielen Dank an Schneestolz für vier hervorragende Tage im Schnee und eine mehr als
gelungene Einführung in die Welt des Telemarkens!

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Jan 06

Wo bleibt der Winter……..

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Was ist da los. Nachdem vor den Weihnachtsfeiertagen fast überall ein Meter Neuschnee gefallen ist war sich eigentlich jeder sicher dass der Winter schon in trockenen Tüchern liegt. Leider mussten wir uns alle eines besseren belehren lassen. In unseren Hausgebieten wurde uns leider von Frau Holle quasi der Saft abgedreht.


Hey lasst euch nicht unterkriegen. Es gibt noch Gebiete wo Schnee liegt und das auch noch in brauchbarer Qualität. Mit unserer kleinen Gruppe von Freeridern entschlossen wir uns kurzer Hand nach Hochfügen zu fahren um dort den frisch gefallen Powder unter die Latten zu nehmen. Die Lawinen Situation war jedoch angespannt und wir mussten großes Augenmerk auf die Sonneneinstrahlung und den Temperaturanstieg im Verlauf des Tages legen. Am Vormittag gingen die südlicher ausgerichtet Abfahrten noch gut, aber die hohe Temperatur machte den Schnee und die Lawinenlage schnell kritisch. Es ist ja nicht so dass es keine Nordhänge dort gibt….. Einfach die nächste Gondel hoch und schon kamen wir in den Genuss von wirklich feinem Tiefschnee. Die Bedingungen waren optimal um den Gästen auch einen spannenden und wichtigen Einblick in das Risiko Management beim Freeriden zu geben.

Der Winter kommt! Ride Safe and have Fun!

Euer Schneestolz Team

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