Mar 28

Wir konnten es uns nicht entgehen lassen nach dem Telemarkfest im Kleinwalser- auch dem Tannheimer Tal im heiligen Land Tirol noch einen kleinen Besuch abzustatten und den dortigen frischen Neuschnee aufzustöbern – ein für freeridende Telemarker, Snow-. Slitboarder und Skifahrer sehr zu empfehlender kleiner Fleck wunderbare Welt. Mit allerlei solcher Gerätschaften zogen wir los um das enorme Potenzial um den Bschiesser und seine Nachbarn auszukundschaften. Eine freundliche tierische Begegnung lud zum kurzen Plausch über die besten Pulverschneevorkommnisse ein, bevor jeder wieder seiner Wege stieg.

Danke liebe wilde Gams für die heißen Tips,

Dein Schneestolzteam

Mar 22

Die hübsche Lady, die in diesem Winter schon so einige male so üppig die Kissen geschüttelt hatte,  meinte es wohl wieder besonders gut mit uns und so durften wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort verweilen. Es waren Tage, die sich mit Garantie ins Gedächtnis eingebrannt haben, mit so zahlreichen verspielten Lines, dass man noch lange danach im Kopfkino weiterzufaheren vermag.

Danke liebe Frau Holle für die genialen Stunden im Schnee,

Deine Schneestolz Schneesportschule

Feb 19

Es ist noch nicht allzu lange her, da stand ich mit leicht zitternden Knien und etwas angespanntem Gesichtsausdruck an der Bergstation der Stümpflingbahn am Spitzingsee.

Da hat der gesprungene Wechsel noch nicht mal ganz hinten am Horizont geglänzt, da war die Sutten noch eine kleine Abenteuerreise ins Unbekannte. Seitdem ist kein einziges Wochenende vergangen, an dem ich nicht wenigstens einen Tag Telemarken war. Mal hier, mal dort. Mal warʼs eisig und zarch, mal sind die Ski in die verkehrte Richtung gefahren und die Kraft ist ausgegangen. Oft war es großartig und noch viel besser. Die Beinchen sind stärker geworden, die Stephi sicherer und dann kam Hochfügen.

Telemark Freeride Technik Camp. Der Lehrer war der Wolfi, die Schüler waren wissbegierig. Was im Tiefschnee sitzen muss, das muss auch auf der Piste klappen. Und so gingʼs dahin am ersten Tag: einmal quer durch Hochfügen, nach Kaltenbach und wieder zurück. Ohne Stöcke, mit Stöcken, mit Thera-Band, im gesprungenen Wechsel, ganz ohne Wechsel und einmal sogar zu Fuss.

Und dann lag er da, der Hang. Nicht mehr ganz unberührt, aber für jeden von uns eine Premiere. Ein kurzer Moment der Überwindung, ein kleiner Ruck, nicht auf den Kopf hören, einfach fahren. Und schon könnte ich die ganze Welt umarmen.

Nach acht Stunden komagleichen Schlafs gehtʼs direkt wieder rein ins weiche Weiß. Manchmal auch mit dem Kopf zuerst. Aber immer mit einem lauten Lachen. Was für eine Freude, wenn der Wechsel klappt, wenn ein Schwung dem nächsten folgt. Kurze Pause, durchatmen, weiter. Das glitzert in der Sonne, das gleitet dahin, das ist ein klein wenig anstrengend und vor allem einfach nur Glück. Alles andere spielt keine Rolle mehr.

Hochfügen, ich komme wieder. Bis zum nächsten Mal.

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Feb 03

Samstag morgen, 6.00 Uhr. Mein Wecker klingelt. Müde schiebe ich die Vorhänge zur Seite und schaue aus dem Fenster: Graue Regenschleier, klatschnasse Gehwege.
Perfektes Skiwetter. Wäre ich nicht mit Schneestolz an der Talstation der Hausbergbahn verabredet, ich würde mich ohne zu zögern wieder ins warme Bett kuscheln und noch schön ne Runde pennen. Aber absagen gilt nicht, also raus ausʼm Bett und rein in die Skiklamotte. In Garmisch hat sich der Regen zum Glück in Graupel verwandelt und mit jedem Höhenmeter, den wir mit der Gondel zurücklegen, werden die Flocken immer dicker. Oben empfängt uns dichtes Schneetreiben. Fein. Es kann losgehen: Der heutige Kurs besteht aus Stefan, Stefan und Stephi. Und Margit. Wir sind alle ziemlich auf dem gleichen Level und so gehtʼs erstmal dahin über die Piste, jeder für sich, bis es heißt: Stöcke weg und runter mit dem hinteren Knie. Soweit wieʼs geht. Der Eric machtʼs vor und wir machenʼs nach. Klappt doch ganz gut. Dann kommt noch die Nummer mit dem Theraband und zum krönenden Abschluss wird auf Zehenspitzen gefahren, auch auf dem Talski. Offensichtlich haben wir uns dabei alle ganz gut angestellt und – tatatataaaa – für die Kandahar qualifiziert: Was ich mir eine Woche vorher im Alleingang noch nicht zugetraut habe, klappt mit Erics Unterstützung: Immer schön Druck auf den hinteren Ski und kanten, was das Zeug hält. Da brennen die Oberschenkel, da geht einem die Pumpe und die Brust schwillt an vor Stolz, wenn man den Kandahar-Express ohne nennenswerte Stürze erreicht. Mein Gott, ist das mal wieder großartig! Wollte ich heute morgen wirklich lieber im Bett bleiben? Vor ein paar Wochen war ich schon nach 3 Stunden platt, heute kann ich gar nicht genug kriegen. Deshalb gibtʼs für mich nach einer späten Mittagspause noch ʼne extra Runde. Am Ende werde ich sogar in die Kunst des Rückwärtsfahrens eingewiesen. Das pack ich dann aber doch nicht mehr, ich muss mir ja auch was fürʼs nächste Mal aufheben. Für heute bleibtʼs also bei der Kandahar. Auch nicht so schlecht, oder…?

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Jan 18

„Was, Du willst Telemarken? Mit Deinem Knie?“      …..  Ja, genau das will ich !!

Zwei Kreuzbandrissen sei Dank fährt seit Jahren bei jedem Skitag die Angst umʼs Knie mit, mal mehr, mal weniger. Natürlich bin ich da hellhörig geworden, als mir der Wolfi bei einer Tasse Glühwein mit leuchtenden Augen vom Telemarken erzählt hat: „Stephi, das musst Du unbedingt probieren, das ist das Beste, was Du für Dein Knie machen kannst!” Gesagt, getan: Ein paar Tage später stehe ich gestiefelt und gespornt oben an der Stümpflingbahn am Spitzingsee und lausche aufmerksam den Ausführungen meines Telemarklehrers Eric. Was bei ihm nach locker flockig „Free your heel” aussieht, erinnert bei mir anfangs eher an „aus der Bahn, Kartoffelschmarrn”: die Arme rudern in der Luft, der Oberkörper rotiert grundsätzlich in jeder Kurve um die eigene Achse und die Ski sind irgendwo dazwischen.
Um so erstaunter bin ich, als ich nach einer Weile spüre, wie mit ein wenig Konzentration und Körperspannung auch die Kontrolle zurückkommt. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und etwas wackelig fühlt sich das Ganze nach wie vor an. Aber mit jeder Abfahrt wird mein Gefühl für den Ski, den Untergrund, die Bewegung besser.

Das Tempo wird schneller, der Stand stabiler und das Glücksgefühl mit jeder Kurve größer. Und auf einmal merke ich, dass ich immer weniger denke und immer mehr fahre. Das Kopfkino gibt Ruhe, Freude breitet sich aus, purer Genuss.

Mein Fazit nach vier Tagen Telemark Crashkurs: Nochmal bitte, denn es war einfach großartig!

Und mein Knie? Dem gehtʼs prächtig, so gut wie schon lange nicht mehr. Da hatte er
Recht, der Wolfi.

Vielen Dank an Schneestolz für vier hervorragende Tage im Schnee und eine mehr als
gelungene Einführung in die Welt des Telemarkens!

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Nov 19

Zeit ist es geworden. Der Sommer war lang genug. Schneestolz hat die neue Telemarksaison bei
traumhaften Wetter in Hintertux eingeläutet. Uns zog es schon am Freitag zum Freifersen klimpern auf den Gletscher. Endlich die ersten gemeinsamen Tage der Saison im Schnee erfahren. Herrlich!

Samstag ging es früh am Morgen raus Continue reading »

Jul 30
Telemark Training mit dem Skiverband Oberland Schüler Team

Das Schülerteam des Skiverbandes Oberland beim alternativen Sommertraining auf Telemarkski in Hintertux

Schneestolz und das Team des Skiverband Oberland beim Training in Hintertux

Ein guter Skifahrer muss auf allem den Berg runterkommen. Gemäß diesem Motto verbrachten die Mädels und Jungs des SVO Schülerteams Alpin ein Wochenende beim Telemarken in Hintertux. Continue reading »
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May 01

Telemarkfriends  Ski- und Bindungstest ” Der Zehnte “

Was sagt man zu diesem Winter? Guad war`s!!Zum Ende dieser Saison gab es noch ein Schmankerl. Wie schon die neun Jahre davor, luden die Telemarkfriends wieder zum Skitest des Materials der kommenden Saison ein. Heuer gastierten wir das erste Mal auf dem Hintertuxer Gletscher.

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Feb 07

Telemarkieren im Fluffy Pow Pow


Dank eines wundervollen Wetterphänomens namens “viel Fluffy Pow Pow in kurzer Zeit” und des anschließenden, wie der Bergmensch von nebenan sagen würde, ,,Kaiserwetters“, mussten wir einfach auf den Berg. So zog es eine Handvoll Telemarker und einen Schneebrettfahrer nach Mayerhofen im Zillertal. Continue reading »

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Jan 13

Nachdem das wunderschöne 3. Telemarkfestival Bayrischzell vorüber war und wir `ne Mütze Schlaf genommen hatten, trieb es die Freunde des Schnees zur freien Fahrt ins Gelände an den Spitzingsee.

Freeride Spitzingsee

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